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12.04.2010 Sächsische Zeitung 2

Richtiger Weg, ein Zeichen zu setzen

über die Verkürzung der 48-Stunden- Aktion

Um 30Prozent soll der Zuschuss für die Jugendarbeit gekürzt werden. Seit Wochen wird dieser Fakt diskutiert. Immer wieder wird davor gewarnt, diese Kürzungen wahrzumachen, weil sonst entscheidende Angebote in der Jugendarbeit den Bach runter gehen könnten.

Doch bisher konnte noch nichts Konkretes dargestellt werden. Aber mit dieser Idee, die 48-Stunden-Aktion um 30Prozent zu verringern, wird die Theorie erstmals praktisch durchschaubar. 15Stunden weniger Zeit, um die Projekte umzusetzen heißt nämlich auch, dass das eine oder andere Vorhaben gar nicht geschafft werden kann. Und dann?

Dann sollten die Jugendgruppen dies den verantwortlichen Politikern ruhig zeigen und davor warnen, an der Zukunft unseres Landes zu sparen. Dies ist jedenfalls ein richtiger Weg, ein Zeichen zu setzen.

 
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