| 180 gute Taten für Sachsens Dörfer |
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23.05.2011 Nach der Arbeit können die knapp 2500 Jugendlichen mächtig stolz auf sich sein. In 48 Stunden wurden am vergangenen Wochenende in Sachsens Dörfer 180 gemeinnützige, ökologische, soziale und kulturelle Projekte für das Gemeinwesen umgesetzt. Gemeinsam packten die jungen Menschen für ihren Heimatort an und machten diesen schöner und lebenswerter. Dabei brachten sie wieder Spielplätze auf Vordermann, pflanzten Bäume und Hecken, Bänke und Bushaltestellen bekamen neue Anstriche, Löschteiche wurden entschlammt, ein Zirkusprogramm aufgeführt und vieles mehr. Auf die Aktion hatten sich die Jugendgruppen gründlich vorbereitet.... bitte weiterlesenSie überlegten sich, was in ihrem Ort fehlt und worüber sich die Bürger freuen würden. So entstanden viele bunte Ideen, die schließlich einen Mehrwert für die ländlichen Regionen in Sachsen bringen sollten. Bevor es an die Umsetzung ging, organisierten sich die Jugendlichen Materialien und Gerätschaften z. B. von ortsansässigen Unternehmen. Auch die Bürgermeister griffen „ihren“ Jungs und Mädels unter die Arme und unterstützten sie bei ihren Vorhaben. Wer am Wochenende im ländlichen Raum unterwegs war, konnte die eine oder andere Jugendgruppe in leuchtorangenen T-Shirts schaufeln, werkel, baggern, hämmern, pflanzen und vor allem schwitzen sehen. Fragt man die Jugendlichen nach den Beweggründen für ihren ehrenamtlichen Einsatz, so benennen sie neben dem Motiv „etwas Gutes für die Dorfgemeinschaft zu tun“, Zusammenhalt und Gemeinschaftsgefühl erleben, im positiven Sinne Aufmerksamkeit zu erregen, etwas Bleibendes zu schaffen, Anerkennung für ihr soziales Engagement zu ernten und natürlich gemeinsam Spaß an der Sache zu haben, der sie als Team zusammenschweißt. Zum Abschluss der diesjährigen 48-Stunden-Aktion konnten sich die Helfer auf die Schulter klopfen, denn sie haben ihr Vorhaben verwirklicht. Und an der einen oder anderen Stelle klang der ehrenamtliche Einsatz mit einem gemeinsamen Grillerchen aus. Die Sächsische Landjugend e: V. und zahlreiche regionale Partner, welche die 48h-Aktion in Sachsen initiieren sind mehr als zufrieden und danken den vielen Jugendlichen, die am Wochenende für einen guten Zweck geschuftet haben. Die 48h-Aktion hat wieder viel Nützliches für die ländlichen Kommunen bewirkt. „Doch neben den sichtbaren Ergebnissen gibt sie viele weitere positive Impulse“, so Sylvia Dammmüller von der Sächsischen Landjugend e.V.`und Hauptkoordinatorin der Aktion. So befördert die 48h-Aktion auch die dörfliche Kommunikation. Eltern, Nachbar und Bekannte unterstützen die Jugendlichen bei ihren Projekten und schaffen so etwas Ganzheitliches. Das stärkt nicht nur das Gemeinschaftsgefühl, sondern sensibilisiert auch für die spezifische Lebenssituation Jugendlicher. „Außerdem wird die Identifikation der jungen Menschen mit ihrer Region und dem Leben auf dem Land unterstützt“ betont Dammmüller. Der Landesverband arbeitet gemeinsam mit vielen Regionalpartnern der Jugendarbeit aktiv daran, Lebe- und Bleibeperspektiven für die jungen Menschen zu schaffen. „Wir initiieren Möglichkeiten einer aktiven Mitgestaltung der eigenen Umwelt durch die Jugendlichen und regen bürgerschaftliches Engagement unter Einbeziehung aller Generationen an.“, sagt Dammmüller und hofft, dass die Sächsische Landjugend e.V. auch im nächsten Jahr die Organisation der 48h-Aktion stemmen kann. „Wir sind auf eine ausreichende Förderung seitens des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz angewiesen, um die 48h-Aktion auch zukünftig initiieren zu können.“ Die Verhandlungen diesbezüglich werden im Herbst beginnen. Die Hauptkoordinatorin der 48h-Aktion ist optimistisch: „So haben viele Politiker und Politikerinnen in den vergangenen Jahren die 48h-Aktion unterstützt und sogar die Schirmherrschaft übernommen, u. a. der Sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich.“ Dieses Jahr hatte sich ein Schirmherrschaftsverbund bestehend aus den jugendpolitischen SprecherInnen der CDU, FDP, SPD, DIE LINKE und BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNE gebildet, um die 48h-Aktion und damit das junge Ehrenamt zu stärken. |
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